Innovative Labortechniken

Mit Hilfe innovativer Laborverfahren gehen wir die Ursache der männlichen Unfruchtbarkeit an und maximieren die Erfolgschancen.

Ziel der gründlichen Untersuchung der männlichen Unfruchtbarkeit ist es, die Ursache zu finden. Das letztendliche Ziel bleibt jedoch, die Ursache bestmöglich zu behandeln, damit wir schnell das gewünschte Ergebnis erzielen können.

Aus diesem Grund gehen wir, gestützt auf innovative Laborverfahren, die Ursache an und maximieren die Erfolgschancen.

Die Auswahl der am besten geeigneten Samenzellen nach der Methode der assistierten Reproduktion spielt eine wichtige Rolle für das Ergebnis, da sie sowohl die Erfolgsraten der Verfahren als auch die Qualität und Lebensfähigkeit der Embryonen beeinflusst. Die Auswahl der am besten geeigneten Samenzellen erfolgt daher nach der Auswahl der am besten geeigneten Labormethode, die den individuellen Bedürfnissen des jeweiligen Falles gerecht wird.

SPERM-VD - EINE INNOVATIVE METHODE DER KRYOKONSERVIERUNG BEI GERINGER SPERMIENANZAHL

Sperm-VD ist eine neue Methode zur Kryokonservierung von Proben mit extrem niedriger Spermienzahl mit Hilfe der Vitrifikationstechnik. Diese Methode garantiert Folgendes:

 

  • Optimale Erhaltung der männlichen Fruchtbarkeit
  • Minimaler Spermienverlust beim Auftauen
  • Verringerung des Bedarfs an invasiven chirurgischen Verfahren
  • Vereinfachte Spermiengewinnung

Im Gegensatz zu bereits bestehenden Kryokonservierungstechniken, die bei sehr geringen Spermienzahlen oft nicht indiziert sind und bei denen ein Teil der Spermien das Auftauen nicht überlebt, garantiert Sperm-VD eine vollständige Wiederherstellung der Anzahl und Beweglichkeit der kryokonservierten Spermien.

Darüber hinaus hilft sie, Operationen wie die Hodenbiopsie (TESE/micro-TESE) zu vermeiden, während ein wichtiger Vorteil dieser neuen Plattform die Tatsache ist, dass nur die Anzahl der Spermien aufgetaut werden kann, die im Verhältnis zur Anzahl der während des Eisprungs entnommenen Eizellen benötigt wird. Die Methode richtet sich an oligospermische Patienten, aber auch an Patienten, die sich einer Hodenbiopsie unterziehen.

MICROFLUIDIC CHIPS

Die Methode ermöglicht die Aufbereitung der Probe durch spezielle Plättchen, die die natürliche Selektion simulieren, ohne intensive mechanische Eingriffe in die Probe, die sich negativ auf die Spermien auswirken würden (z. B. Zunahme der DNA-Fragmentierung, Zunahme des oxidativen Stresses).

Die Microfluidic Chips trennen die beweglichen und unbeweglichen Spermien und isolieren schließlich die beweglichen Spermien mit einer besseren Morphologie und einem besseren DNA-Fragmentierungsindex als die ursprüngliche Probe.

Die Methode wird vorgeschlagen und in Fällen mit:

  • hoher DNA-Fragmentierung
  • hochgradigem oxidativer Stress
  • Fällen von wiederkehrenden Fehlgeburten.
  • niedriger Morphologie (Teratospermie)

PICSI

Die PICSI-Methode ist laut zahlreichen Studien der neue Ansatz für die erfolgreiche Auswahl von Spermien bei der ICSI-Methode der assistierten Reproduktion. Nach der PICSI-Methode sind die Spermien, die sich an Hyaluronsäure binden, diejenigen, die die maximale Integrität in ihrer DNA aufweisen, während sie die reifsten, für die Befruchtung am besten geeigneten Spermien zu sein scheinen.

Die Methode wird als wirksamste vorgeschlagen und angewandt in Fällen mit:

  • hoher DNA-Fragmentierung
  • ungeklärte Unfruchtbarkeit
  • keine Möglichkeit der Implantation
  • Fällen von wiederkehrenden Fehlgeburten.

IMCI

Eine weitere Ebene der Verbesserung der ICSI-Methode der assistierten Reproduktion ist die innovative IMCI-Methode. Nach dieser Methode ist es möglich, durch eine bis zu 6000fache Vergrößerung die am besten geeigneten Spermien auszuwählen, indem ihre Morphologie im Verhältnis zur einfachen ICSI maximal kontrolliert wird. Die Methode wird als wirksamste vorgeschlagen und angewandt in Fällen mit:

  • extrem niedriger Morphologieraten (Teratozoospermie)
  • niedriger Spermienzahl (Oligospermie)
  • keine Möglichkeit der Implantation

MACS

Die MACS-Methode ist ein wichtiges Instrument zur Optimierung der Spermienauswahl bei assistierten Reproduktionsmethoden. Es handelt sich um eine neue Technik zur Trennung apoptotischer und nicht-apoptotischer Spermien, die auf der Expression von Phosphatidylserin basiert. Das Ergebnis ist die Entfernung der Spermien in der Apoptose und schließlich die Gewinnung der „besten“ von ihnen.

Die Technik scheint Spermien mit niedrigeren Raten der DNA-Fragmentierung, höheren Raten der Promotionsmotilität und Morphologie als die ursprünglichen Proben zu isolieren.

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